Die folgende Aufstellung zeigt eine chronologische Übersicht der wichtigsten Maßnahmen zum Erhalt der Mühle und des Gehöftes.

1978 - 1980
Erster Versuch des Schwalmverbandes zur Entschlammung des Mühlenstaus
Bauliche Sicherung der Gehöftanlage, hierbei u.a. Reparatur des Dachstuhls und komplette Neueindeckung, Ausbesserung schadhaften Mauerwerks und Fundamentsicherung, Verklammerung der Außenwände einer Fachwerkscheune, Ausbesserung und Fugen von Mauerwerk, Mauer- und Fachwerkanstrich , Befestigung des Hofvorplatzes
Anfertigung und Montage eines Wasserrades und Restaurierung des Mahlwerkes. Aus Kostengründen blieb die Erneuerung der Radachse ausgespart. Die noch vorhandene alte Achse wurde lediglich gewendet und durch 12 cm starke Belagstücke verstärkt.

1982
Die im Jahr 1979 nicht erneuerte Radachse zeigte plötzlich einen Längsriß, der einen weiteren Betrieb des Wasserrades unmöglich machte. Aus Kostengründen wurde eine neue Radachse in Eigenregie montiert und eingebaut.

1985 – 1987
Reparatur der Fenster in Wohngebäude und Mühle, Beiputz Mühlenraum, Reparaturarbeiten im Innenraum der Mühle gegen eintretendes Sickerwasser, um weitere Schäden am Holz der Antriebsräder zu unterbinden.
Erneuerung des Zahnrades für den Sackaufzug, Reparatur Kollergang, Entschlammung des Mühlenweihers durch den Schwalmverband

1990 – 1993
Arbeiten zum Erhalt der Bausubstanz, hierbei u.a. Dachreparatur des Haupthauses, Einbau von 13 Fenstern als Lärmschutzmaßnahme im Rahmen des Ausbaus der Landstraße L3, Fassadenanstrich am Haupthaus der Mühle

1996 – 1998
Rückverlegung des Mühleneingangs und Neuverlegung des Bodens im Mühlenhaus, Einbau von acht neuen Fenstern zur Hofseite hin, Ausbau der Hoffläche, Erneuerung von Stelzen und Schaufelbrettern am Mühlrad, Befestigung des Weiherufers

1999-2000
Allgemeine Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten (Erneuerung einer Schleusenmauer, Mauerreparaturen, Ausfugen von Mauerwerk, Ausfachung von schadhaftem Fachwerk, Anfertigung von Blendläden, Auswechselung einer schadhaften Mittelfette, Pflasterarbeiten, Torreparaturen)

2001 - 2002
Das im Jahr 1979 installierte Wasserrad war im Laufe der Jahre baufällig geworden und musste ersetzt werden. Gleichzeitig wurde das Rad auf seinen ursprünglichen Durchmesser vergrößert. Außerdem fanden Reparaturen am Mahlwerk, die Erneuerung der Fuß- und Kopflager des Kollerganges sowie die Erneuerung der Hofeingangstür statt. 
Befestigung des Weiherufers

2005
Instandsetzung der Ölpresse
Einbau von Besuchertoiletten

2007
Einbau eines Ofens und eines Rührwerks zur Erwärmung des gequetschten Leinsamens

2009
Einrichtung eines Mühlenmuseums

Landschaftsverband Rheinland